Home » Theater im Walzwerk » Abendprogramm » Jazz meets Classic mit Eckhard Radmacher & Friends

Jazz meets Classic mit Eckhard Radmacher & Friends


Termin Details


Eckhard Radmacher (Pianist) lädt zum 4. Mal zum Afterwork Konzert ein. Hier trifft Jazz auf Classic.

Das Programm im Dezember:

Wolfgang Amadeus Mozart: „Kegelstatt-Trio“ KV 498, Es-Dur, arrangiert für 2 Klarinetten und Klavier (Andante – Menuetto – Rondo. Allegretto)

Johann Sebastian Bach: Jesu, meine Freude BWV 227

Astor Piazzolla: La Muerte del Angel

**

Cole Porter: Night and Day

Wolfgang Amadeus Mozart: „Kegelstatt-Trio“ (Menuetto), Jazz Arrangement

Giora Feidman: Let’s be happy

Astor Piazzolla: Bandoneon

George Gershwin: Gershwin-Medley

Als Gäste dabei:

Saho Omukai, Klarinette

Saho Omukai wurde in Iwate (Japan) geboren und begann im Alter von neun Jahren, Klarinette zu spielen. Sie studierte bei Tadao Funahashi, Shingo Kashino, Seiichi Nakajima und Kiyosumi Ogura an der Musashino Musik Universität und an der Iwate Universität. Nach Studienabschluss vertiefte sie ihr Studium bei Naoko Kotaniguchi weiter. Saho Omukai ist Preisträgerin diverser Musikwettbewerbe: 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb vom Jangtsekiang, 2. Preis beim Musikfestwettbewerb in Omagari und 1. Preis beim Klassischen Musikwettbewerb in Japan.

2007 war sie Klarinettistin am Iwate Blas Solisten ( Blasorchester ) und später Soloklarinettistin am Iwate Philharmonie Orchester.

Um ihre Erfahrungen im den klassischen Musik abzurunden, aber auch um in die Welt der Jazz-Musik einzutauchen, studiert sie seit 2013 bei Andy Miles, der sie inzwischen „kleines Monster“ nennt (wahrscheinlich hat es was mit ihrem Wissensdurst zu tun…). Dirk Schultheis, Jens Singer und Markus Heeb sind weitere Lehrer und Wegbegleiter auf dem Weg der stetigen Weiterentwicklung.

Saho Omukai lebt heute in Düsseldorf. Sie konzertiert regelmäßig mit diversen Kammermusikensembles und ist in verschiedenen Orchestern, unter anderem dem WDR Funkhausorchester, zu Gast.

Gisele Blondeau, Kontrabass

Gisèle Blondeau ist in Winnipeg, Kanada, geboren und aufgewachsen. Dort erhielt sie im Alter von acht Jahren ihren ersten Kontrabass-Unterricht. Später studierte sie an der University of Manitoba und legte dort ihre Bachelor-Prüfung ab. Ein Stipendium führte sie nach Pittsburgh, USA. Dort war sie Assistentin der Kontrabass-Professur und absolvierte 2000 ihre Masterprüfung. Neben Unterrichtstätigkeiten – sowohl privat als auch an der Universität – ist Gisèle Blondeau mit verschiedenen Jugendorchestern um die Welt gereist und spielte unter Dirigenten wie Kurt Masur, Zubin Mehta, Yakov Kreizberg, Helmut Rilling u.a. Ihre Studieninteressen führten sie im Anschluss nach Deutschland, zunächst nach München. Später setzte sie ihr Studiun in Leipzig fort, das sie 2005 mit dem Konzertexamen abschloss. Seit 2005 ist sie an der Musik-Fakultät der Universität Siegen als Dozentin für Kontrabass angestellt.

Nach einem Jahr beim Philharmonisches Orchester Würzburg erhielt im Jahr 2002 ihre erste feste Stelle bei den Münchner Symphonikern. 2004 wechselte sie in die Position der Solo-Kontrabassistin in die Philharmonie Südwestfalen, 2009 dann als 1. Solo-Kontrabassistin zu den Bochumer Symphonikern.  Seit 2011 spielt Gisèle Blondeau beim WDR Funkhausorchester

Andy Miles, Klarinette „Andy Miles ist einer der interessantesten Musiker unserer Zeit“ (FAZ).

Andy Miles begann achtjährig Klarinette und Saxophon zu spielen. In seiner „wilden“ Zeit als Jugendlicher war er Mitglied verschiedener Jazz-, Folk- und Rockbands. Mit achtzehn Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für klassische Musik und wurde nach seinem Studium in Bremen und Hannover Soloklarinettist der Hamburger Philharmoniker. Später wechselte er Soloklarinettist zum WDR Funkhausorchester, wo er bis heute tätig ist. Andy Miles ist in den Bereichen Klassik, Symphonic Jazz, Symphonic Tango und Symphonic Klezmer überall in Europa, Amerika und Asien zu Gast und spielte als Solist mit zahlreichen Orchestern in der ganzen Welt. So z.B. mit dem Israel Netanya Kibbutz Orchestra (Israel), dem Beijing Symphonyorchestra (China), der Russischen Kammerphilharmonie St.Petersburg (Russland), dem Kiew Symphony Orchestra (Ukraine), den Bochumer Sinfonikern, den Duisburger Sinfonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie, den Stuttgarter Sinfonikern und vielen mehr.

Andy Miles veröffentlichte zahlreiche Klassik-CDs, aber auch Kammermusik und Symphonic-Jazz-CDs finden sich in seinem Portfolio. 2018 veröffentlichte er auf der CD „American Connection“ das erste Latin-Jazz Klarinettenkonzert, das ihm vom argentinischen Komponisten Daniel Freiberg als Auftragswerk des WDR gewidmet wurde.

Inzwischen wurde die Komposition mehrfach aufgeführt und wird als Doppelkonzert mit Andy Miles und Paquito d’Rivera mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Wayne Marshall demnächst veröffentlicht.

Auch als Komponist hat sich Miles einen Namen gemacht. Er schrieb diverse Film- und Schauspielmusiken, Kammermusik für Cello und Klarinette, vertonte Goethe’s Faust und hat 2019 seine „Symphonic Jazz Rhapsody“, ein Jazz-Klarinettenkonzert, vollendet.

Der Eintritt Frei(willig)!